Poster by Holger Risse

Poster by Holger Risse

TANGIBLE MUSIC LABEL NIGHTS 2019

17. Mai 2019, 20 Uhr - STADTGARTEN KÖLN

18. Mai 2019, 20 Uhr - DOMICIL DORTMUND

  • TRILLMANN
  • MAREK JOHNSON
  • DIERK PETERS AMBROSIA
  • FOSTERCHILD

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„Musik greifbar machen“ war der Plan und Tangible Music ist das Ergebnis. Aktuelle Musik in ihrer Originalität zu unterstützen und neue Wege der Musiker-freundlichen Distribution zu suchen sind nicht neu aber weitergedacht: Als Label mit angeschlossenem Digitalvertrieb veröffentlicht der Kölner Posaunist Janning Trumann mit Tangible Music seit 2018 ausgewählte Produktionen aus Jazz und improvisierter Musik zeitgemäß. Die Musik auf dem Tangible Music repräsentiert vor allem die aktuelle Kölner Jazzszene um Akteure wie Fabian Arends, David Helm, Theresia Philipp, Dierk Peters und Janning Trumann.

Zwei Abende

vier Bands

Jazz / Impro / Indie Pop / Avantgarde

Im Frühjahr 2019 wird der Katalog des Labels ein lebendiges Abbild der jungen Kölner Szene für Jazz und improvisierte Musik bieten. Hier gehören international tourende Ensembles wie “Trillmann” oder das “Dierk Peters Quintett” hinzu, aber auch das Fabian Arends / David Helm Large Ensemble „Fosterchild“ und das Jazz Indie Projekt “Marek Johnson”. 

Die zwei Konzertabende im Stadtgarten Köln und dem Domicil Dortmund präsentieren vier Ensembles des Tangible Music Katalogs und zeigen, dass der Zeitgenössische Musik jung, kreativ und dynamisch ist.

 
by Patrick Essex

by Patrick Essex

DAVID HELM & FABIAN ARENDS

FOSTERCHILD

Fabian Arends (dr), David Helm (b), Kaspar Tranberg (trp), Sebastian Gille (sax), Jacob Anderskov (p), Elisabeth Coudoux (cel), Philip Zoubek (p)

FOSTERCHILD ist das neueste Werk des Schlagzeugers Fabian Arends und des Bassisten David Helm. Beide zeichnen hier sowohl konzeptionell als auch kompositorisch verantwortlich als gemeinsame Bandleader.

Fosterchild ist ein beeindruckend klangvolles und selbstbewusstes Statement zweier Musiker, die ihre eigene Vision verfolgen. Die Intensität und lebendige Ausstrahlung der durchdachten und spannenden Musik lässt keinen Zweifel, dass es sich um ein Herzensprojekt handelt. So ist auch der Albumtitel zu verstehen, erklärt Fabian Arends. „Der Name, auf Deutsch Pflegekind, spiegelt ganz gut unsere Arbeitsweise wider. Wir sind im musikalischen Sinne ständig auf der Suche nach dem Neuen, Unbekannten, Fremden vielleicht. Ihm schenken wir unsere volle Aufmerksamkeit, nehmen es in uns auf und machen es uns zu eigen, bis es nicht mehr fremd ist.“

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TRILLMANN

FOEN

Eva Klesse (dr), Fabian Willmann (sax), Janning Trumann (trb), Florian Herzog (b)

Energetische und hochinteraktive Improvisationen bietet dieses junge Quartett, das sich bei einem Studienaufenthalt in New York kennen und schätzen gelernt hat. Aus der Dualität von detaillierter Komposition mit allen Herausforderungen wie Transparenz, Verdichtung und Mikrotonalität sowie extrem feinem Gespür für interaktive Details erschaffen sie spektakuläre Klangspektren. Hier spielen starke Charaktere des Young German Jazz auf, die den expressiven Drive mit allen Ecken und Kanten nicht scheuen.

by Patrick Essex

by Patrick Essex

 
by Patrick Essex

by Patrick Essex

DIERK PETERS

AMBROSIA

Dierk Peters (vib), Bastian Stein (trp), Laurent Derache (akk), Stefan Karl Schmid (sax), Fabian Arends (dr), David Helm (b)

Mit seinem neuestem Projekt „Ambrosia“ versammelt der Bandleader und Vibraphonist Dierk Peters fünf renommierte Instrumentalisten aus ganz Europa um sich, die Ihm dabei helfen einen langjährigen Traum zu realisieren. Mit der Besetzung Trompete, Klarinetten, Akkordeon, Vibraphon, Bass und Schlagzeug kommen Vertreter sechs gänzlich unterschiedlicher Instrumentenfamilien zusammen, wodurch sich eine riesige Palette an möglichen Mischklängen bietet. Diese zu erforschen und zu nutzen um die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation zu verwischen ist das Ziel der Musik, die Peters in den letzten drei Jahren in Köln und New York geschrieben hat.

Aus der groben Vision alle Instrumente in einer Band zusammen zu bringen, die sich mit dem Sound des Vibraphons verweben, wird mit den einzigartigen und sensiblen Klangsprachen von Bastian Stein, Stefan Karl Schmid, Laurent Derache, David Helm und Fabian Arends detaillierte, farbenreiche und organische Realität.

 

MAREK JOHNSON

STAY LOW

David Helm (voc, gt, p), Thomas Sauerborn (b, dr), Dominik Mahnig (dr)

»Da blieb mir erst mal die Stimme weg«

So beschreibt David Helm den Moment, in dem er als Sänger der Band Marek Johnson einen sehr intimen Song anstimmte – und als Zuhörer kannst du das gut nachvollziehen. Beim Versuch der Beschreibung der vier Stücke der Debüt-EP „Stay Low“ bleibt dir nämlich fast die Spucke weg,. Referenzen von John Lennon über Randy Newman bis Elliott Smith schwingen subtil mit. Sanft schmeichelt sich der leicht verstrahlte Opener „Pathetic People“ mit dem ersten Sonnenlicht eines goldenen Herbsttages durch die Jalousien deines Zimmers – um dich bald gnadenlos wachzurütteln. Du singst die Zeilen sofort mit: „Get over myself/ Get over yourself...“ Bissig-melancholischer Indie-Pop der feinsten Sorte.